Es bleibt spannend

Der heutige erste Spieltag nach der Winterpause begann mit einem kleinen Schockmoment für die Fans. Anstatt eine Viertelstunde vor Anpfiff die Mannschaftsaufstellung des Gegners aus Potsdam bekannt zu geben, verkündete Stadionsprecher Töpperwien eine Verschiebung des Anstoßes auf zwölf Uhr. Das Schiedsrichtergespann hielt den Platz noch für zu gefroren. So ging es für die Spielerinnen nach dem Aufwärmen erstmal zurück in die Kabinen. Die Fans genossen in der Wartezeit die Wintersonne. Um halb Zwölf nach einer erneuten Platzbegehung dann die erlösende Nachricht, dass um High Noon definitiv angepfiffen werden würde.

Das Spiel begann dann auch fulminant. Schon nach wenigen Minuten ertönte ein Pfiff der Schiedsrichterin - Elfmeter für Frankurt! Diesen verwandelte Celia Sasic souverän. Angefeuert durch die zahlreichen Fans spielte der FFC einen attraktiven Fußball und setzte Potsdam früh unter Druck. So musste Potsdams neue Torfrau noch zweimal in der ersten Halbzeit hinter sich greifen. Darunter ein direkt verwandelter Freistoß von Maro. Weitere Großchancen wurden leider vergeben. 

Auch nach der Halbzeitpause ging es munter weiter. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff stand es dann nach einem weiteren Treffer von Celia 4:0. Die Laune bei den Fans stieg, denn mit so einem eindeutigen Spielverlauf hatte kaum jemand vorher gerechnet. Und dann ertönte wieder ein Pfiff. Diesmal Elfmeter für Potsdam! Cramer trat an und scheiterte an unserer Desi, die auch den Nachschuß parierte. Kurz vor Schluss gelang Potsdam dann noch der Ehrentreffer, doch dies konnten wir verschmerzen, weil in der Nachspielzeit die kurz zuvor eingewechselte Mandy Islacker zum 5:1 Endstand traf. 


Es bleibt spannend in der Liga. Dank des heutigen 5:1 Erfolges heute gegen den Erzrivalen aus Potsdam behält der 1. FFC Frankfurt nun den Anschluss an Platz Zwei und dem Minimalziel Championsleaguequalifikation. Nächste Woche geht es nun zum abstiegsgefährdeten SC Sand und die nächsten drei Punkte müssen her. Eine Truppe Fans wird sich wie immer mit dem Fanbus auf den Weg machen und die Mannschaft unterstützen.